Musik zur Tea Time “The Second” – Rezensionen

Die mitwirkenden  Musiker konnten sich bei unserem ersten Weihnachtskonzert im Mozart Saal des Wiener Konzerthauses reichen Besuchs erfreuen. Dies ist natürlich äußerst erfreulich, ist unser Zyklus „Tea Time Concerts“ doch erst in den „Kinderschuhen“.

Ganz im Zeichen des Barocks stand das Programm: die vier Weihnachtskonzerte von Manfredini, Torelli, Locatelli und Corelli und dem Concerto á 6 von Telemann.

Luftig und leicht mit außergewöhnlich schönem, Streicherklang erklangen die vier Weihnachtskonzerte der oben erwähnten Komponisten unter der hervorragenden Führung unseres Konzertmeisters Florian Zwiauer in unserer klassischen Streicherbesetzung, zumal diese Werke von einem Solistentrio (zwei Violinen und Cembalo) dominiert wurden.

Strahlend hell präsentierte sich bei Telemanns Concerto á 6 das Flötensolo von Jasmine Choi und mischte sich harmonisch mit Patrick De Ritis wunderschönem Fagottklang. Das Cembalo perlte virtuos im Hintergrund! Unsere Cembalistin Elke Eckerstorfer verstand es virtuose Passagen poetisch erklingen zu lassen.

Geben wir zudem auch den Komponisten die Ehre. Es war zur damaligen Zeit nicht üblich, die “profanenen” Hirteninstrumente selbst für “seriöse” Kompositionen zu verwenden, so dass die Klänge, die Stimmverteilung und natürlich der wiegende Rhythmus meist auf Streichinstrumente übertragen wurde. Diese Idee der Komponisten gelang unseren Musikern beim Konzert in wunderbarem Zusammenspiel umzusetzen.

Wunderbar, dass Corellis „Weihnachtskonzert“ so wohltuend den Nachmittag  besinnlich abrundete. Wobei natürlich die Zugaben dem Konzert nochmals eine “weihnachtliche Note” aufsetzten.